SRV Bootsbildungsprozess Varese

Allgemein on April 13th, 2009 No Comments

Ostersonntag um 6 Uhr morgens verpackten wir uns selbst ein letztes Mal zu kleinen Geschenken, setzten uns auf das Ergometer und veredelten uns zu light Produkten. Nach dem Zwiebelprinzip schälten wir unsere Kleider vor die Waage und freuten uns über die Starterlaubnis zum grossen Essen.

Mit dem Ziel den schnellsten leichten Elite Vierer zu ermitteln, traten zwei Boote mit Gyr/Joye/Zehnder/Tramèr und Edelmann/Niepmann/Angehrn/Wyss zusammen mit einem Junioren 4x als Pace-Boot (an dieser Stelle einen herzlichen Dank für euren Einsatz) über eine Distanz von 1250m gegeneinander an.
Nach kumulierten 3750m Renngeschehen stand die Besetzung für den Vierer fest. Leicht nervös, aber dennoch glücklich (keine Wägung mehr!) genossen wir das Mittagessen, bevor der Entscheid des Schweizerischen Ruderverbandes kommuniziert wurde.
Beim Teammeeting benannte Leichtgewichts-Projekt- und Juniorennationaltrainer Simon Cox die Mannschaften für das Nachmittagstraining, welche sich am nächsten Morgen in einer Belastung über zweimal 1000m für eine Selektion beweisen müssen. In den Elite Vierer wurden erwartungsgemäss Mario/Patrick/Lucas/Silvan gesetzt, welcher mit einem Ersatzzweier Oliver/Simon ergänzt wurde. Weiter würde ein U23 Leichtgewichts-Vierer mit Nicola/Pascal/Raoul/Wyss die Möglichkeit erhalten, sich für die kommenden internationalen Wettkämpfe zu empfehlen.

Wie üblich früh begann der Montag bereits um 6:15 Uhr, wo sich die ersten Boote für ein Warm up oder viel mehr ein Wake up-Training auf das Wasser begaben. Für die letzte Leistungsüberprüfung wurde der Körper am Frühstücksbuffet nochmal richtig mit Energie in Form von Kohlenhydraten vollgetankt, bevor das “Attention – GO” um Punkt 9 Uhr erfolgte. Alle Boote schossen aus den Startblöcken und preschten mit Schlagfrequenz jenseits der 40iger Grenze die 1000m herunter. Mit einem angenehm kräftigen Säureaustoss bedankte sich der Körper für diese Misshandlung, welche sich weniger angenehm auf den zweiten 1000m “Piece” in den Beinen und Armen bemerkbar machte.
Die Resultate standen bald fest und erfreulicherweise konnten alle Boote, wie vom SRV gewünscht, für eine Selektion für die folgenden internationalen Wettkämpfe überzeugen.
Um nicht wieder lange am Gotthard hängen zu bleiben, wurde schnell verladen und direkt die Heimreise angetreten. Einen herzlichen Dank an Roland Altenburger und den Ruderclub Schaffhausen, welcher uns die Heimfahrt überhaupt ermöglichte.

Am Samstag werden sich wieder alle Athleten in Sarnen für einen Kaderzusammenzug treffen, wo dann die Saisoneröffnungsregatta Lauerz in zwei Wochen ins Auge gefasst wird.

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