Der Finale Wettkampf

FISA World Rowing Championships 2009

Featured, Wettkampf on September 5th, 2009 Kommentare deaktiviert

Der Saisonhöhepunkt der Ruderwelt startete am 22. August in Poznan (POL). Die Schweiz war mit war mit fünf Booten an der WM vertreten, davon zwei der Mannschaften aus dem 4-LM.ch Projekt. Der leichte Vierer mit Mario Gyr, Silvan Zehnder, Lucas Tramèr und Patrick Joye sowie der Zweier mit Oliver Angehrn und Simon Niepmann waren mit im Rennen um den Titel der weltbesten Ruderer. Allesamt unter den jüngsten der Teilnehmer zu finden freuten sich über ihre ersten Erfahrungen in einer Olympischen Bootsklasse an den Weltmeisterschaften.

Erst am zweiten Renntag griffen unsere Athleten ins Renngeschehen ein. Mit hervorragenden Prozenten in den letzten Belastungen, konnten Simon und Oliver zuversichtlich in ihren Vorlauf starten. Das Rennen, wo es bereits um einen möglichen Finaleinzug ging, war hart umkämpft. Mit einem vierten Rang im Vorlauf wurde der Zweier in den Hoffnungslauf verwiesen.

Der Vierer, gesetzt in einem Vorlauf mit hochfavorisierten Booten aus Deutschland und Italien, sah seinem ersten Auftritt mit Freude entgegen. Frech vom Start weg wollte man die Favoriten herausfordern. Gegen Ende musste man aber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und beendete das Rennen auf dem dritten Rang.

Zwei Tage später ging es für beide Boote in die Hoffnungsläufe. Frisch und hochmotiviert führte der Vierer das Feld von Start weg an. Die Führung wurde bei Streckenhälfte gar ausgebaut und bis ins Ziel verteidigt. So wurde das Geburtstagskind Patrick Joye mit einer Halbfinalqualifikation beschenkt.

Weniger erfreulich verlief das Rennen für den leichten Zweier, welcher nie richtig ins Rennen fand. Mit Rang vier qualifizierte sich der Zweier fürs B-Finale.

Mit hohen Erwartungen ging zwei Tage später für den leichten Vierer um den Finaleinzug. Rang drei wurde für die nötige Qualifikation angestrebt. Bis Streckenhälfte konnten auch drei Boote in Schach gehalten werden. Doch die nötige Ausdauer, um die Holländer bis ins Ziel in Schach halten zu können, fehlte. Mit Rang vier wurde unsere Mannschaft in den B-Final verwiesen.

Am windigen B-Finaltag ging es dann um die Schlussrangierung. In einem hochspannenden Rennen konnte der Vierer mit einer Zweit von 5.58 den dritten Rang und somit neunten Schlussrang erreichen. Ebenso auf den neuten Schlussrang kam auch der leichte Zweier.

Somit war die Saison beendet. Wenn auch die Zielformulierung nicht ganz erreicht wurde, hatte man wertvolle Erfahrungen gesammelt. Nach einer Pause waren sich alle Athleten einig, dass noch einiges mehr drin liegt!

See you in New Zealand 2010!

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