Weltcup-Edelmetal im Doppelpack

Weltcup München: Sieg und Dritter Platz

Allgemein, Featured, Wettkampf on September 8th, 2010 No Comments

Beim zweiten Weltcup mussten wir in Kleinbooten starten in den Kombinationen Simon Niepmann/ Lucas Tramer und Raphael Jeannerat/Simon Schürch.  Der Grund liegt bei einer Vielzahl von unverschiebbaren Prüfungsterminen einzelner Athleten, dass vermehrt individuelles Training in Kleinbooten erforderlich machte.

Schon im Vorlauf kam es zum Duell der beiden Schweizer Boote und den Briten die beim ersten Weltcup im Zweier-ohne Vierter wurden.

Beide Boote starteten gut ins Rennen, in welchem sich der Laufsieger direkt für das A-Finale vom Samstagabend qualifizieren konnte. Doch bereits früh fanden Jeanneret/Schürch einen ausgezeichneten Rhythmus und vermochten sich Schlag um Schlag von Niepmann/Tramèr und dem Rest des Feldes abzusetzen und gewannen den Vorlauf souverän. Niepmann/Tramer wurden im anschliessenden Hoffnungslauf Dritter und qualifzierten sich somit auf für den A-Final.

Im Final erwischten Jeanneret/Schürch erneut einen sehr guten Start und übernahmen im Rennen von Beginn an die Führung. Sie ruderten souverän an der Spitze des Feldes und vermochten ihren Vorsprung auf die Verfolger aus Chile, Grossbritannien, Dänemark, Hongkong sowie auf die Mannschaftskollegen Niepmann/Tramèr bis auf eine Bootslänge auszubauen. Bei jeder Zwischenzeit ruderten Schürch/Jeanneret in Führung und vermochten alle Bemühungen der Briten und der Chilenen abzuwehren. Im Endspurt setzten Schürch/Jeanneret den Sprint genau zum richtigen Zeitpunkt an. Die Chilenen hatten bereits mit dem Sprint begonnen und liefen etwas auf das Schweizer Boot auf, ehe dann Schürch/Jeanneret 200 Meter vor dem Ziel ebenfalls zum Endspurt ansetzten und die Führung sicher bis ins Ziel brachten. Ein heisser Zweikampf entbrannte auch um den Bronzeplatz zwischen Niepmann/Tramèr und den lange Zeit auf dem dritten Platz rudernden Briten. Die Schweizer kämpften bis zum letzen Schlag und vermochten auf den letzten 100 Metern das britische Boot noch um 0.36 Sekunden aus den Medaillenrängen zu verdrängen.

Mit der Gold- und Bronzemedaille bestätigten wir unsere gute Form, die wir in unserem Stammboot, dem Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann bereits beim ersten Weltcup in Bled unter Beweis gestellt haben!

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