SRV Kleinboot Trials Varese

Allgemein, Wettkampf on April 11th, 2009 No Comments

Bereits donnerstags um 8 Uhr verliessen wir Zürich in unserem schicken Seeclub-Bus mit Ziel Varese, um nicht zulange im Gotthard hängen zu bleiben. Dann endlich nach 9 Stunden Reisezeit erreichten auch wir Varese (ja, wir standen im Stau, aber maximal 30 min…). Als wir aus dem SRV-Bus ausstiegen, blieb uns gerade genug Zeit für eine kurze Probefahrt im jeweiligen Zweier. Nachtessen im Hotel wurde zwar serviert, aber von uns Leichtgewichten nicht wirklich konsumiert.
Am nächsten Morgen ging es zeitig zur Strecke für eine letzte Ausfahrt bevor es ernst galt. Um 14 Uhr, exakt zwei Stunden vor dem Rennen standen alle Leichtgewichte mit Wasserflaschen und Verpflegung in der Hand bereit zum wägen. Die Gewichtlimite lag ein Kilogramm über dem Sommerrenngewicht, welches vom Nationaltrainer Tim Foster festgelegt wurde. Wie hungrige Wölfe stürtzen wir uns direkt nach dem Okay des Schiedsrichters auf unsere bereitgestellten Fressalien, bevor es an die üblichen Rennvorbereitungen ging.

Speziell am ersten Wettkampftag war die Rennform, ungewohnt wurde nicht auf einer Linie ausgerichtet, sondern die Boote starteten im 30 Sekunden Abstand nacheinander, Time Trials im Fachjargon genannt. Ohne Anhaltspunkt auf welcher Position man sich gerade befinden würde, galt es die letzten Kraftreserven zu mobilisieren. Die Resultate lagen kurz nach der Zieleinfahrt bereit und entsprachen ungefähr den Erwartungen. So konnten sich die Langstreckentestsieger Gyr/Joye vor dem Überraschungsboot aus Deutschland, dem amtierenden Vize-Junioren-Weltmeister im Zweier, knapp vor Zehnder/Tramèr durchsetzen. Gefolgt von Niepmann/Maag, Angehrn/Wyss (beide GC) und Edelmann/Flory wurde der erste Renntag mit ansprechenden Prozentzahlen zu Ende gebracht. Alle Boote lagen jenseits der 90% Marke im Verhältnis zum Elite-Weltrekord.

In aller Herrgottsfrühe musste man Samstags aufstehen, schnell 5, 6 Schichten Kleider überziehen und sich entweder ins Ruderboot oder auf den Ergometer setzten, um überschüssige Pfunde auszuschwitzen. Der bizarrste Anblick bot sich kurz nach der Waage, als die Leichtgewichte innerhalb weniger Sekunden literweise Wasser und isotonische Getränke in sich hereinstürtzten, um den Wasserhaushalt auszugleichen. Dieses Mal allerdings wurde auf einer Linie ausgerichtet und zu einem Zeitpunkt gestartet. Um ihrem Titel gerecht zu werden, schossen die deutschen Gäste mit allen verfügbaren Kräften aus den Startblöcken. Was sich spätestens nach 750m nicht mehr auszuzahlen schien. Den Lead übernahm das U23-Duo Zehnder/Tramèr vor Gyr/Joye. Nach einem verpassten Start fanden auch das zweite U23-Duo Edelmann/Flory langsam ins Renngeschehen und vermochten sich an den nächsten Verfolger Niepmann/Maag heranzukämpfen. Kurz nach 1300m erfolgte ein Führungswechsel und Gyr/Joye übernahmen die Gejagtenposition, welche sie bis ins Ziel zu halten vermochten. Mit leichten technischen Schwierigkeiten folgten 4 Sekunden darauf Zehnder/Tramèr vor dem deutschen Boot ins Ziel. Zur gleichen Zeit spurteten Edelmann/Flory an ihrem direkten Gegner vorbei, leider reichte der fulminate Endspurt nicht mehr aus, um das GC-Boot ebenfalls abzufangen.

Die Resultate standen fest, doch wie sich das auf die Bootsbildung auswirkt ist noch ungewiss. Morgen stehen die ersten Seat-Races im gewünschten Zielboot, dem leichtgewichts Vierer, an. Als erstes wird ein Vierer mit Mario, Patrick, Silvan und Lucas gegen einen Vierer mit Nicola, Simon, Oliver und Matthias antretten. Danach wird in vielen Rennen mit Auswechslungen das schnellste Boot eruiert. Pascal und Raoul werden erst am Montag wieder in Einsatz kommen, wenn es darum geht sich für ein U23-Boot zu qualifizieren.

Die Resultate sind auf der Schweizerischen Ruderverbandsseite zu finden.

3. Langstreckentest Mulhouse

Allgemein, Wettkampf on März 8th, 2009 No Comments

In den neuen Zweierkombinationen ging es nun zum dritten Mal nach Mulhouse für einen weiteren Reifetest. Wie bereits angesprochen gab es gewisse Ausfälle, so kam es vorallem zu einem Showdown der beiden Zweier Gyr/Joye und Zehnder/Tramèr. Nebst der grauenvollen Kälte erschwerte diesmal die erste ernstzunehmende Gewichtslimite das Wettkampfprozedere. Das individuelle Gewicht durfte maximal 3 Kilogramm über dem Sommerrenngewicht, welches von Nationaltrainer Tim Foster festgelegt wurde, liegen. Kein Ding der Unmöglichkeit, aber dennoch ein gewisser organisatorischer Aufwand, wenn man bedenkt, dass zum dritten Langstreckentest keine Toitoi-Toiletten gegenwärtig waren.

Zwei Stunden nach erfolgreichem Einwägen reihten sich die  Boote ein und preschten sogleich los. Bei angenehmen Mitwindverhältnissen sprintete man schnell die ersten 3 km runter, als man nach der Streckenhälfte von einem kräfteraubenden Gegenwind überrascht wurde. Besonders schwer taten sich Silvan und Lucas, welcher leicht erkältet an den Start ging. Geschickt nutzen Mario und Patrick diese Gelegenheit und bewältigen die Strecke 7 Sekunden schneller als das Verfolgerduo.

Eine solide Leistung zeigte Simon, der kurzfristig in den Einer gewechselt ist und die Tagesbestzeit im Einer errudern konnte. Ebenso überraschte Pascal mit einem guten achten Rang im Einer.

Hier sind die Gesamtresultate vom dritten SRV Langstreckentest in Mulhouse.

Dies war der letzte Test auf Überdistanzen in dieser Saison, als nächstes stehen ein 2000m Ergotest und die SRV Trials in Varese an.

Zweierpaarungen für den 3. Langstreckentest (aktualisiert)

Allgemein on März 6th, 2009 No Comments

Breaking News: Raoul Maag erlit einen allergischen Schock und musste nahezu ambulant wegen Atemnot behandelt werden. So fällt der Start eines weiteren Zweiers ins Wasser. Sein geschockter Zweierpartner Simon wird den Langstrecktentest im Einer bestreiten.

Die Luzern versuchen es mit der Fasnacht, die Zürcher mit dem Sechseläuten und der SRV vertreibt den Winter mit einem letzten Langstreckentest in Mulhouse (FRA). Das gesamte Leichtgewichtskader wird wieder in Zweiern an den Start gehen. Ausser eine Krankheitsabmeldung von Nicola Edelmann veranlasst den Start von Pascal Flory im Einer. Die Paarungen wurden leicht durchmischt, so dass sich folgende Startfolge ergibt:

Mario Gyr / Patrick Joye
Silvan Zehnder / Lucas Tramèr
Simon Niepmann / Raoul Maag

Weiter am Start werden Boote aus dem Grasshopper Ruderclub und vom Seeclub Sursee sein. Weitere Informationen finden sich auf der Verbandsseite.

Bilder von Avis (POR)

Allgemein, Training on Februar 28th, 2009 No Comments

Nachträglich sind nun weitere Bilder aus dem schönen Avis hier und in der Galerie ersichtlich.

Trainingslager Avis (POR)

Allgemein, Training on Februar 14th, 2009 1 Comment

Morgenmensch Mario freut sich voller Enthusiasmus auf einen wunderschönen Tag mit zahlreichen Trainingsminuten. Gewisse morgendliche Rituale muss man zuerst noch hinter sich bringen, bevor man richig in den Tag starten darf. Dazu gehören in erster Linie Ruhepuls- und Gewichtsmessung. Der Ruhepuls dient als super Indikator für die körperliche Befindlichkeit.

Und täglich grüsst das Murmeltier…

Das Gewicht bereitet uns bei der Anzahl Kalorien, welche wir verbrennen, glücklicherweise keine Sorgen. So können wir uns froh und munter ans Frühstückbuffet begeben und reichlich Kohlenhydrate, Proteine, Fette und Vitamine zuführen. Der Körper muss auf die bevorstehende Schwerstarbeit gerecht vorbereitet werden. Die Ernährung erfolgt durch Obst und Müesli ergänzt mit Vitamin-Präparaten.

Erste Energie für den Tag
Es bleiben knapp dreissig Minuten Zeit zum verdauen und umziehen bis man sich um 8:00 Uhr auf dem Bootslagerplatz versammelt. Gewohnte zwei Minuten zu spät treffen die Athleten des leichten Vierers ein. Um den technischen und physischen Aspekt optimal auszureizen, wird das erste Training zusätzlich durch ein bremsendes Band am Boot erschwert. Damit werden die Belastungen gegen die anderen Kaderboote gefahren.
Trainingsbelastungen im Vierer
Als nächstes folgt eine weitere Kalorienzufuhr über die Supplemente von Sponser Sportsfood um sich optimal vom ersten Training zu regenerieren und ebenso auf das nächste Training vorzubereiten. Genauso wichtig für die Erholung muss man aber in all der Zeit der Hektik manchmal einfach das schöne Wetter mit ein wenig Musik geniessen können. Gerade wenn man bedenkt, dass nur noch wenige Tage von der Rückreise in die 20°C kältere Schweiz trennen. Bis man zuhause wieder Gelegenheit hat, solch ein Wetter und solch eine Stimmung zu geniessen, werden wohl noch zwei Monate vergehen müssen.
Kurzes Pausieren…
Anschliessend folgt eine körperliche Ertüchigung im Kraftraum. In Zweiergruppen wird sich durch das Hypertrophie Programm von Nationaltrainer Tim Foster durchgekämpft. Als grosser Fan von komplexen Krafttraining bleibt auch die Verletzungsgefahr nicht allzu gering. Ein Opfer musste drei Tage pausieren um seinen Rücken auskurieren zu lassen.
…bevors in den Kraftraum geht
Selbstverständlich ist dies nicht die erste und auch nicht die letzte Dusche, welche die Athleten sich gönnen. Um den ganzen Tag nicht mit Details zu schmücken, wurde ein Bild repräsentativ zum Ausdruck der allgegenwärtige Besorgtheit um die angemessene Hygiene ausgewählt. Bei diesen Hotelstandards und der Aussicht steht man sowieso gerne ein wenig länger unter der Dusche.
Hygiene wird nicht vernachlässig
Endlich erfolgt nach all der Energieverbrennung wieder eine Auffüllung der entleerten Glykogenspeicher. Dementsprechend setzt sich schwergewichtig die Nahrung auf Marios Teller zusammen. Meist wird sich anschliessend noch ein Kaffee an der Bar gegönnt, um die Verdauung ein wenig anzuregen.
Verbrauchte Kalorien nachfüllen
Durch all die Kohlenhydrate, schüttet der Körper reichlich Serotonine aus. Zusammen mit der körperlichen Erschöpfung fällt man wie vom Hammer getroffen ins Bett. Ein Mittagsschlaf von rund 60-90 Minuten liefert die restliche Energie für die letzten Anstrengungen des Tages.
Power Nap über Mittag
Unsere technischen Einheiten werden gegen Ende jeweils durch einen romantischen Sonnenuntergang abgerundet. So gestaltet sich das  Training noch ein bisschen schöner und der Aufenthalt noch ein wenig traumhafter. Ruderer ist man einfach aus Leidenschaft.
Drittes Training bis zum Sonnenuntergang
Ein weiteres Mal erfolgt nochmals eine Kalorienzufuhr. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf den Mikronährstoffen, Proteinen und gesunden ungesättigten Fettsäuren, so dass dem Körper keine Chancen sich über einen Mangel zu beschweren gelassen werden.
Gesundes Abendessen mit Weltmeisterin
Bevor wir den Tag ganz zu Ende gehen lassen dürfen, muss man sich anderen Tätigkeiten, wie dem Lernen fürs Studium, widmen. Gerade für Athleten, deren Studium bereits begonnen hat, ist dies natürlich die oberste Priorität, um auch hier nicht ganz auf der Strecke zu bleiben.
Arbeiten erledigen

Bis zum nächsten Mal…
Nach knapp 16 Stunden geht nun ein weiterer Trainingstag zu Ende. Mit einem kurzen Streching oder ein paar Yoga Übungen werden die Muskeln gelockert.  Und die Athleten erhalten, wenn sie brav waren, noch eine Gutenacht-Geschichte erzählt, bevor Morpheus sich seinen Tribut einholt.

2. SRV Langstreckentest Mulhouse

Wettkampf on Februar 1st, 2009 No Comments

Diesmal zurück im alten Buisness, dem Riemenboot, waren alle Athleten des Vierer-Projekts am Start zum 2. Langstreckentest im ständig frischen Mulhouse. Durch die Januar- und Prüfungszeit kamen leider kaum viele Trainings in den Zweier zustande, so konnte man einem spannenden Rennen entgegenfiebern. Als Favorit eröffnete verständlicherweise der Erfolgszweier Gyr/Niepmann das Rennen. Kurz vor dem Rennen eröffnete Indianer Simon seinem Zweierpartner, dass er seine Rippe während dem Studium leicht angebrochen habe, aber dies beim Rudern kein Problem darstelle. Bis auf ein paar Schmerzensschreie während dem Rennen bewahrheitete sich dies beinahe.

Der nächste Zweier Zehnder/Tramèr preschte 30 Sekunden danach los und kam 30.4 Sekunden nach Gyr/Niepmann ins Ziel. Stärkere Schwierigkeiten hatten Edelmann/Flory, welche aufgrund Krankheiten nur ein sehr verhaltenes Rennen zeigten.

Als Sieger des 2. Langstreckentest gingen demnach Mario und Simon hervor, aber durch den Verjüngungstrick schumelten sich Silvan und Lucas prozentual dennoch vor den erfahreren Zweier.

Nach einem Tag Pause werden die Vierersportler in Avis (POR) von schönem Wetter und vielen Trainings erwartet.

Swiss Rowing Indoors

Wettkampf on Januar 18th, 2009 No Comments

Endlich fand der ultimative Vergleich der Gewalten auf dem Ergometer statt. Alle Leichtgewichts-Vierer-Projekt Athleten traffen in der Polyterrasse für die Indoor Schweizermeisterschaften zusammen, einzig Simon musste leider Forfait geben. Durch sein letztjähriges vollständiges “commitment” zum Rudersport verpasste er wichtige Kurse seines Studiums und muss nun seinen Tribut durch das Nachholen dieser Kurse bezahlen.

Leichtgewichtsserie an der Swiss Rowing Indoors, Foto von Raphael Nadler

Leichtgewichtsserie an der Swiss Rowing Indoors, Foto von Raphael Nadler

Zum ersten Mal in dieser Saison begegneten wir durch diesen Wettkampf einer Gewichtslimite, welche aber mit 75kg relativ locker angesetzt war und kaum jemandem grosse Mühe bereitete. Nach den Läufen der Junioren und der leichten Frauen, welcher Weltmeisterin Pamela für sich bestimmen konnte (Herzliche Gratulationen), startete das spannendste aller Rennen! 14:30 zeigte die Uhr an, als der Startschuss für das 2000m lange Rennen fiel. Viele versuchten ihr Glück durch einen Schnellstart und legten sich vor Favorit Mario an die Spitze des Rennens. Die routinierten Athleten des Vierer-Projektes liessen sich, ganz nach dem Motto “Wen interessiert schon den Spielstand zur Halbzeit”, nicht beirren. Dann auf den letzten 500m, als das richtige Rennen begann, sprintete Mario am Feld vorbei und setzte sich souverän als alter und neuer Schweizermeister durch.

Wem gebührt wohl dieser Kuss?

Wem gebührt wohl dieser Kuss? Foto von Raphael Nadler

Wegen seinen Prüfungen aber unter seinen Erwartungen gefahren, zeigte sich Mario nicht komplett zufrieden. Ebenso erging es Silvan, welcher sich nicht richtig verausgaben konnte und somit nur den dritten Platz erreichte. Als Vierter erreichte Lucas, welcher sich noch nicht vollständig von seiner Magen-Darm-Grippe auskurieren konnte, vor Pascal und Nicola das Ziel.

Patrick Joye, Mario Gyr und Silvan Zehnder, Foto von Raphael Nadler

Patrick Joye, Mario Gyr und Silvan Zehnder, Foto von Raphael Nadler

Nun worauf sich alle wieder freuen, steht endlich wieder Riemenrudern auf dem Programm und der nächste Wettkampf steht bereits wieder an; der 2. SRV Langstreckentest in Mulhouse findet am 1. Februar statt.

Hier ist das Resultat der Leichtgewichtsserie und ein Link zur Homepage des Veranstalters.

Auf Skiern durch die Schweiz

Training on Januar 11th, 2009 No Comments

Direkt nach Weihnachten startete das Training auf anderen Fortbewegungsmitteln. Nachdem die letzten Winter immer in Banyoles auf dem Wasser verbracht wurden, wagten sich die Ruderer des Vierer-Projektes nach drei Jahren wieder auf die Skier. Auf Einladung vom SRV-Direktor Christian Stofer vertrat Silvan als diplomatisch Abgesandter sowohl das Leichtgewichts-Projekt als auch den Seeclub Zürich im Langlauflager des Seeclub Sempachs in Goms. Die rund 70 Sportler aus diversesten Clubs waren in mehreren Massenschlägen untergebracht. So traf man bei nebst den bekannten Sempachern André und Florian auch Stefan Sax und Pamela Weisshaupt wieder. Trainiert wurde zweimal am Tag und abends gab es zur Abrundung eine Stretching Einheit.

Am 29.12. ging es dann von Goms direkt weiter nach Zuoz, wo der Seeclub Zürich sein Langlauflager durchführte. Mit Nicola und Pascal waren es nun bereits drei Musketiere, welche die Schweiz auf Skiern erkundeten. Bis am 04.01. wurde jeweils mit zwei Trainings pro Tag durchtrainiert, einzig den Neujahrsmorgen verbrachten wir trainingsfrei. Das äusserst spezielle Jahr 2008 liessen wir zusammen mit dem Belvoir Ruderclub in Zuoz und in St. Moritz auslaufen.

Am ersten Sonntag des neuen Jahres startete das SRV Langlauflager mit Lucas Tramèr als erster Vertreter des Leichtgewichts-Projekt in St. Moritz. Silvan rückte erst Mittwochs, nachdem er seine zwei Prüfungen hinter sich gebracht hatte, nach. Ein wenig härter als in den vorangehenden Lagern wurde täglich je einmal auf den Skiern, auf dem Ergometer und im Kraftraum trainiert. Dafür war das Hotel und das Rundherum bester Qualität, so wurde die verbleibende Freizeit entweder am Buffet, im Erlebnisbad und Wellnessbereich in Pontresina oder auf der Ausichtsplattform des Muotas Muragl verbracht.


Der Abreise am 11.01. stand nur noch ein kleiner Langlaufwettkampf im Weg. In welchem sich Altmeister André sich vor Florian und extrem dicht gefolgt von Silvan durchzusetzen vermochte. Wegen einer Erkrankung verzichtete Lucas auf die Teilnahme an diesem Rennen. Als nächster Vergleich stehen nun die Swiss Rowing Indoors an, für welche es sich in der nächsten Woche optimal vorzubereiten gilt.

Zweierpaarungen für den 2. Langstreckentest

Allgemein, Wettkampf on Dezember 22nd, 2008 1 Comment

Um das Malheur vom ersten Langstreckentest zu verhindern wurden diesmal bereits frühzeitig die Zweierpaarungen von Nationaltrainer Tim Foster bestimmt. Am 1. Februar werden folgende Zweierpaarungen am Start in Mulhouse stehen:

Mario Gyr / Simon Niepmann
Silvan Zehnder / Lucas Tramèr
Nicola Edelmann / Pascal Flory

Diesmal dürfen wir uns wirklich auf einen spannenden Wettkampf freuen, denn es sind noch drei weitere Leichtgewichtszweier gemeldet:
Raoul Maag / Patrick Joye, Philip Oertle / Oliver Angehrn und Simon Schürch / Michael Albisser

5000m SRV Weihnachtsgeschenks Ergotest

Wettkampf on Dezember 20th, 2008 No Comments

Für eine Erlaubnis von Seiten des Schweizerischen Ruderverbandes die Weihnachtszeit geniessen zu dürfen, mussten wir zuerst eine Spazierfahrt über 5000m auf der Ergometer hinter uns bringen. Als Weihnachtsgeschenk erliess uns der Nationaltrainer Tim Foster bereits die letzten 1000m zum Standard 6000m Winterergotest.


Lausanne, Luzern und Zürich wurden zu den drei Duellierstätten erkoren. Die Sieger des Leichtgewichtskader aus Lausanne und Luzern hiessen Lucas Tramèr und Mario Gyr.
Doch der Höhepunkt dieses Vergleiches fang kurz nach der Mittagszeit in Zürich statt. Mit Frequenzen deutlich über 30 Schlägen pro Minute, wurden die 5000m runtergesprintet. Das absolute Highlight spielte sich auf dem letzten Zehntel der Strecke zwischen Silvan Zehnder und Patrick Joye ab. Die Augen mehr auf dem Display des Opponenten fokusiert als auf dem eigenen, trieben sie sich nochmals auf Schlagzahlen jenseits der 40iger Grenze an.


Mit einer Sekunde Vorsprung erreichte Silvan das Ziel knapp vor Patrick und Simon. Dieses Duell beförderte den Sieger aus Zürich auch zum Gesamtsieger und rüttelte somit zum ersten Mal in dieser Saison an der Unangefochtenheit von Mario. Wären alle zusammen gefahren, sähe das Resultat vielleicht anders aus. Ob dem so sei werden wir bald am nächsten Zusammentreffen der Gewalten an den Swiss Rowing Indoors sehen.